Tageswanderungen auf der SaaleHorizontale

Erkunden Sie die SaaleHorizontale über eine geführte Wanderung mit einer ausgebildeten Wanderleiterin.

Jena von oben - Entlang der Kernberge zum Fuchsturm

Geführte Wanderung mit ausgebildeter Wanderleiterin
Die Kernberge sind neben dem Jenzig die natürlichen Wahrzeichen Jenas. Schon von weitem leuchten die hellen Kalksteinhänge und laden den Wanderfreudigen ein, auf schmalen Pfaden das Saaletal von oben zu geniessen. Jenas Innenstadt, die Zeiss- und Schottwerke, die Satellitenstädte Lobeda und Winzerla sowie die weitere Umgebung Jenas bis hin zur Leuchtenburg bei Kahla, lassen sich aus einer anderen Perspektive entdecken. Wir beginnen unsere Wanderung am Marktplatz. Nach Überquerung der Saale gehen wir über kleine Straßen und Treppen durch die Heimstättensiedlung, um danach recht steil zur SaaleHorizontale aufzusteigen. Ein schmaler Pfad, immer am Hang entlang, lädt nun ein, Jena von oben zu entdecken. Vorbei an den Naturphänomenen Studentenrutsche und Diebeskrippe, folgen wir den Berghängen zum Fürstenbrunnen, ein Quellgebiet, das zum Pausieren einlädt. Bergauf gehen wir nun durch lichten Buchenwald zum Steinkreuz. Zwischen Streuobstwiesen und Gärten wandern wir zum Fuchsturm, ein Bergfried von einst vier Burganlagen des Hausberges. Dort befindet sich auch die älteste Berggaststätte Jenas, deren Biergarten den Wanderer zur Rast einlädt. Der langgezogene Bergrücken des Hausberges geleitet uns hinab ins Zentrum von Jena.


Start der Wanderung: Marktplatz Jena oder auf Anfrage
Ziel: Wenigenjena oder Buslinie 16
Länge: ca. 13 km, ca. 350 hm
Dauer: Gehzeit 4,5 h+ 2 h für Pausen/Einkehr (Tagestour)
Buchbar: ganzjährig, außer Mo und Di (Januar-März) - (Fuchsturmgaststätte geschlossen)
Teilnehmer: max. 16 Personen
Gruppenpreis: 170 EUR

 


Napoleonstein und Rautal

Geführte Wanderung mit ausgebildeter Wanderleiterin Unsere Wanderung startet im Zentrum von Jena. Wir verlassen die Stadt entlang des Baches Leutra. An der Papiermühle, in der heute wieder Jenaer Bier gebraut wird, führt die SaaleHorizontale über Stufen steil hinauf auf die Sonnenberge. Ein kleiner Pfad am Hang erlaubt Blicke auf die Stadt, bevor wir uns in den Wald hinein wenden. Leicht bergan wandern wir nun zum Naturschutzgebiet Windknollen. Auf diesen Flächen haben 1806 napoleonische Truppen eine der entscheidenden Schlachten gegen die Preussen geschlagen. An diesen historischen Moment erinnert der Gedenkstein 'Napoleonstein', welcher am höchsten Punkt steht. Von dort haben wir eine weite Aussicht auf das Saaletal. Wir überqueren die Hochfläche und gelangen zum Naturkundehain Closewitz, wo Lebensräume von einheimischen Tieren und Pflanzen auf Tafeln erläutert werden. Wir wandern durch das Wäldchen und vorbei am Dorfrand gelangen wir nun recht schnell ins Rautal. Besonders bekannt ist dieses Tal für großen Flächen an Winterlingen, die im Februar blühen und die Jenaer zu ersten Spaziergängen im neuen Jahr locken. Wir folgen dem Verlauf des Steinbaches bis zum Burschenplatz, ein historischer Treffpunkt der Burschenschaften. Hier stürzt ein Bach  über eine Steilstufe und ein Picknickplatz bietet sich zur Rast an. Weiter geht es nun auf der Mittleren Horizontale, ein Wanderweg entlang der Hangkante, zurück Richtung Jena. Zahlreiche Ausblicke über Jena begleiten unseren Weg, der am Landgrafen, einem beliebten Ausflugsziel endet. Hier bietet sich eine Einkehr an, Biergarten und Panoramacafé bieten eine wundervolle Aussicht über die Stadt. Nun ist es nicht mehr weit, etliche Stufen führen uns hinunter ins sogenannte Philosophenviertel, welches unmittelbar ans Stadtzentrum grenzt.

Start/Ziel:
Innenstadt (Markt)
Länge: 14 km, 330 hm
Dauer: Gehzeit 4,5 h + 2 h für Pausen/Einkehr (Tagestour)
Buchbar: ganzjährig, außer Mo und Di (Landgrafen-Restaurant geschlossen)
Teilnehmer: max. 16 Personen
Gruppenpreis: 170 EUR

Zu den Dornburger Schlössern

Geführte Wanderung mit ausgebildeter Wanderleiterin
Wir verlassen die Innenstadt durch die angrenzenden Wohnviertel und steigen über einen kleinen Pfad auf. Geheimnisvolle Bezeichnungen wie Munketal und Eule begegnen uns auf dem abwechslungsreichen Wanderstück zwischen Wald und Wiesenrändern. Auf der Anhöhe des Weidenberges machen wir Rast und können mit etwas Glück startende Gleitschirmflieger beobachten. Auch der Ausblick ist nicht zu verachten: vom Gleistal über den Großen Gleisberg und Jenzig sowie den Hausberg mit dem Fuchsturm ? die markanten Berge dieser Region. Durch schattige Waldstücke geht es nun über den Plattenberg nach Neuengönna, ein idyllisches Dörfchen, einst bekannt für seinen Weinanbau. Wir wenden uns wieder Richtung Saaletal und steigen über einen schmalen Bergsporn auf, welcher einst eine Burg trug. Vorbei an Wiesen und Feldern erreichen wir Dornburg. Dort nehmen wir uns Zeit, um die berühmte Anlage der Schlösser zu genießen. Die Lage an der Kante zum Saaletal ist beeindruckend. Besonders zur Rosenblüte im Juni sind die Gartenanlagen einen Besuch wert. Das Restaurant Schlossberg bietet sich für eine Einkehr an. Wir wandern nun hinab ins Saaletal durch ein felsiges Tal und gelangen zur Zugstation Dornburg. Von hier fahren stündlich Züge nach Jena.

Start: Jena Innenstadt (Markt)
Ziel: Bahnhof Dornburg - Bahnhof Jena Paradies
Länge: 16 km, 400 hm
Dauer: Gehzeit 5 h + 2 h für Pausen/Einkehr+ 1 h Besichtigung (Tagestour)
Buchbar: ganzjährig, außer Januar sowie Mo und Di ( Nov.-April) - Schlossbergrestaurant geschlossen
Teilnehmer: max. 16 Personen
Gruppenpreis: 170 EUR

Über die Kunitzburg zum Jenzig

Geführte Wanderung mit ausgebildeter Wanderleiterin
Wir fahren mit dem Zug zwei Stationen nach Jena-Zwätzen. Ein Rad- und Wanderweg führt uns von dort nach Kunitz, vorbei am Neuaufbau der historischen Hausbrücke. Wir verlassen den Ort zum Südhang des Großen Gleisberges, wandern entlang eines Weinberges über eine aussichtsreiche Serpentine zur Ruine Kunitzburg. Die Reste der Wohnburg erlauben einen weiten Blick auf das Saaletal durch herrschaftliche Fenster. Die SaaleHorizontale geleitet uns nun hinab ins idyllische Örtchen Laasan. Das Dörfchen liegt so versteckt im engen Tal, dass es Napoleon seinerzeit übersehen hat. Wir bewundern das Fachwerkrathaus im Ortskern und wandern wieder leicht bergauf zum Fuß des Jenzig. Wir bleiben immer an der unteren Bergkante und laufen in leichtem Auf und Ab durch schattigen Buchenwald. Der sogenannte Nordaufstieg führt uns auf die Höhe des Jenzig, Jenas bekanntester Berg, als mons in den 7 Wundern der Stadt beschrieben. Der Ausblick über die Stadt ist berühmt. Das Jenzighaus bietet sich für eine Rast an, bevor es entlang der Saalehorizontale weitergeht, immer auf der Höhe des Jenzigrückens bleibend. Zahlreiche Ausblicke begleiten uns nun auf dem Weg hinab nach Wogau, von wo aus stündlich ein Bus zurück zur Innenstadt fährt.

Start:
Bahnhof Jena Paradies (2 Stationen bis Jena Zwätzen)
Ziel:
Wogau - Busbahnhof Jena
Länge: ca. 12 km, 350 hm
Dauer: Gehzeit 4 h+ 2 h für Pausen/Einkehr (Tagestour)
Buchbar: ganzjährig, außer Di (Nov.-März) - Berggaststätte Jenzighaus geschlossen
Teilnehmer: max. 16 Personen
Gruppenpreis: 170 EUR

Durch das Pennickental zur Lobdeburg

Geführte Wanderung mit ausgebildeter Wanderleiterin Wir fahren mit dem Bus in den Jenaer Stadtteil Wöllnitz. Im 19. Jahrhundert wurde hier das studentische Brauchtum des Bierstaates gelebt. Wir wandern durch den Ort und angrenzende Gärten immer tiefer ins sogenannte Pennickental, begleitet vom Plätschern des Pennickenbaches. Das stark kalkhaltige Wasser hat Travertin in größeren Mengen hinterlassen. Kleine Steinbrüche zeugen von der Nutzung seit 300 Jahren, u.a. in der hiesigen Glasindustrie Schott und für die Herstellung von Zahnpasta. Am Fürstenbrunnen, der in Stein gefassten Quelle des Pennickenbaches, machen wir eine kleine Rast und geniessen das Flächennaturdenkmal. Die SaaleHorizontale führt von hier steil bergauf. Vorbei an offenen Wiesenflächen führt der Weg nun zur Kuppe des Johannisberges. Die markante Bergkante erlaubt einen weiten Blick über Stadt und Umland. Ein schmaler Weg, immer entlang der Hangkante, mit herrlichen Blicken ins Tal, führt uns nun zur Lobdeburg ? die Ruine einer einst dreiteiligen Burganlage. Als bedeutender romanischer Wohnbau ist die Anlage heute Teil der Kulturstraße Transromanica. Die Lobdeburgklause lädt zu einer Pause ein. Wir verlassen den Schloßberg und laufen bergab nach Drackendorf. Hier befindet sich ein kleiner Park mit Pavillon, der unter Mitwirkung von J.W. von Goethe zu einem Landschaftsgarten englischen Stils ausgebaut wurde. Wir verlassen den Park am ehemaligen Transformatorenhäuschen und begleitet von einen wunderbaren Blick auf die Lobdeburg, gelangen wir zur Haltestelle am Universitätsklinikum. Die Straßenbahn bringt uns zurück ins Zentrum. Dabei lassen wir den Blick über die heutige Wanderstrecke schweifen und den Tag Revue passieren.

Start:
 Busbahnhof Jena (wahlweise ohne Bus - über Teufelslöcher und Wöllnitzer Oberweg, dann Tour 3 km länger)
Ziel:
Universitätsklinikum - Straßenbahn bis Holzmarkt - Innenstadt Jena
Länge: 11 km, 250 hm
Dauer: Gehzeit 3,5 h+ 2 h für Pausen/Einkehr (Tagestour)
Buchbar: ganzjährig, außer Mo und Di (Lobdeburgklause geschlossen)
Teilnehmer: max. 16 Personen
Gruppenpreis: 170 EUR

Die SaaleHorizontale wurde angelegt und gepflegt von:
JenaKultur           Saaleland           KSJ           �AG

 
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Jena Tourist-Information
Telefon: 03641/49-8050
tourist-info@jena.de
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infobuero@saaleland.de
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Der Wanderweg SaaleHorizontale
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