Fürstenbrunnen
Fürstenbrunnen

Lobdeburg - Fürstenbrunnen (Kurztour 2)

Vom Rastplatz oberhalb der Ruine Lobdeburg führt der Weg nach links und relativ eben in vielen Windungen die Johannisberghorizontale entlang. Ausläufer von Buchenwald und Schwarzkiefern und steil abfallende Felshänge, an deren Südseite immer wieder Schotter auf die schmalen Wege rieselt, gestalten die Strecke abwechslungsreich. In großem Bogen wird die Erosionsrinne Himmelreichsgraben durchlaufen. Am sogenannten Dolomitensteig kreuzt ein Felspfad, der über einen kurzen aber steilen Anstieg auf das Plateau des Johannisberges führt. Hier sind noch die Reste einer slawischen Wallanlage erkennbar, strategisch geschützt durch die Steilhänge des Johannisberges. Aus 370 m Höhe fällt der Blick auf Wöllnitz nach Winzerla auf der gegenüberliegenden Seite der Saale und auch ins südliche Saaletal. Auf kaum ansteigenden Waldwegen gelangt der Wanderer zur prächtigen Sommerlinde, die ganz allein auf einer weiten Wiese auf dem Plateau des Johannisberges steht. Die Linde zeugt von einem ehemaligen Vorwerk, von dem aus die Lobdeburg versorgt wurde. Weiter geht es absteigend ins Pennickental zur Quelle des Pennickenbachs, dem Fürstenbrunnen.

Anreise

Mit dem Auto: Parkplatz Lobdeburg oberhalb von Alt-Lobeda, dann ca. 1 km Aufstieg bis zur Lobdeburg

Mit der Straßenbahn: Linie 4, 5, 34 bis Haltestelle Lobeda, dann Straßenüberquerung nutzen und ca. 2 km Aufstieg zur Lobdeburg durch Alt-Lobeda

Abreise

Mit dem Auto: 2,5 km Fußweg vom Fürstenbrunnen durch das Pennickental bis Parkplatz am Friedhof in Wöllnitz

Mit dem Bus: Abstieg (ca. 3,5 km) vom Fürstenbrunnen talwärts, Pennickental bis Wöllnitz, Bushaltestelle Linie 48 (JES Verkehrsgesellschaft)

Lobdeburg

Lobdeburg

Die an der "Transromanika" gelegene Burgruine gehört zu den schönsten und bedeutendsten Profanbauten an der Saale.

Bildnachweis: Quelle: JenaKultur, Fotos: Frits Meyst, Andreas Hub